CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung

Vielfalt und Stärke des deutschen Mittelstands

„Der Maimarkt in Mannheim ist ein beeindruckendes Beispiel für den starken und vielfältigen Mittelstand in Deutschland. Ohne einen solchen starken Mittelstand gibt es keinen Wohlstand, keine Arbeit und keinen starken Staat in Deutschland“, sagte Dr. Josef Schlarmann beim 34. Frühschoppen des Kurpfälzer Mittelstandes.

Dr. Josef Schlarmann Der Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU kritisierte, dass die ideelle Leistung des Mittelstandes für die Gesellschaft oftmals vergessen wird. „Ich meine damit die Prinzipien und Werte, die in unseren Familienunternehmen gepflegt und vorgelebt werden. Es sind die Tugenden des ehrbaren Kaufmanns, ohne die eine Soziale Marktwirtschaft nicht denkbar ist“.

Dr. Schlarmann appellierte, dass Grundsätze wie das Leistungsprinzip, die Haushaltsdisziplin und das Haftungsprinzip auch wieder im öffentlichen und politischen Leben gelten müssen. Für Politiker seien daher insbesondere Familienunternehmer Herausforderung und Vorbild zugleich. „Auf nahezu allen wichtigen Feldern täte der Politik ein ordentlicher Schuss praktischer Vernunft und Wertorientierung gut. Dies gilt für die Konsolidierung der überschuldeten Haushalte ebenso wie für die hektische Rettung des Euro und das Großprojekt Energiewende“, sagte Dr. Schlarmann am Sonntag in Mannheim.

Als Grund für die wachsenden Schulden nannte Dr. Schlarmann das extensive Ausgabenverhalten der öffentlichen Hand. „Um Gründe ist die Politik selten verlegen. Ein Dauerbrenner sind angebliche oder tatsächliche Gerechtigkeitslücken, die die Sozialpolitiker in Bewegung setzen. Teuer sind auch die Rettungsaktionen in den Finanz-, Wirtschafts- oder Eurokrisen, in denen sich Politiker als Retter beweisen. Nicht zu vergessen die zahlreichen Hilfen für systemrelevante Banken oder Unternehmen, um Arbeitsplätze zu sichern.“ Dabei sei es eine zentrale Aufgabe der Politik, die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte auf allen politischen Ebenen voranzutreiben.

Weiter hob Dr. Schlarmann die Notwendigkeit einer gesicherten Energieversorgung für eine moderne Wirtschaft und Gesellschaft hervor. „Neben Umweltfreundlichkeit sind die Versorgungssicherheit und die Bezahlbarkeit der Energie von zentraler Bedeutung. Steigende Energiepreise belasten nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern gefährden den Wirtschaftsstandort. Deutschland bleibt als Investitionsstandort nur attraktiv, wenn die Energiekosten insgesamt niedrig sind und bleiben.“ Er kritisierte die Energiewende als „kein marktwirtschaftliches, sondern ein planwirtschaftliches Projekt.“

Für die regenerativen Energien, die mit staatlichen Preis- und Absatzgarantien gefördert werden, gelten schon heute nicht die Gesetze des Marktes. Gesteuert wird dieses System durch staatlich festgesetzte Vergütungssätze. Zukunftsfähig sei die regenerative jedoch Energie nur, wenn sie im Verhältnis zu den anderen Energieträgern wettbewerbsfähig und damit marktfähig werde.

Die Europäische Union bezeichnete Dr. Schlarmann als „die Antwort Europas auf die Globalisierung“. Im Konzert der großen Wirtschaftsregionen würden die Europäischen Staaten nur gehört, wenn sie gemeinsam auftreten. Zu einem starken Europa gehörten insbesondere eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, geordnete Staatsfinanzen und eine stabile Währung. Die gemeinsame Währung sei ein politisches Projekt, das strenge Regeln erfordert. Diese Regeln müssen für alle gelten, die dem Währungsverbund angehören. „Wer sich an die Regeln nicht halten will oder kann, kann dauerhaft nicht Mitglied dieses Verbundes bleiben. Es müssen deshalb auch Austritte und Ausschlüsse aus dem Euro – unabhängig von der Mitgliedschaft in der Europäischen Union – möglich sein“, forderte Dr. Schlarmann. Wer dies von vornherein ablehne, nehme zwangsläufig in Kauf, „dass Krisenländer dauerhaft subventioniert werden müssen und die Europäische Union zu einer Transferunion mutiert. Dies ist dann kein starkes, sondern ein schwaches Europa, das auch international keine Rolle mehr spielt.“

Veröffentlicht in der Rubrik Pressemitteilungen am Montag, 07. Mai 2012, 09:47 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

Wahlergebnisse schicken Euro und Börsen auf Talfahrt

Die bevorstehenden Regierungswechsel in Frankreich und Griechenland lassen die Anleger in Asien an Europas künftigem Umgang mit der Schuldenkrise zweifeln. Der Euro rutscht auf ein Drei-Monats-Tief.

MIT Presse http://www.welt.de/finanzen/article106266188/Wahlergebnisse-schicken-Euro-und-Boersen-auf-Talfahrt.html

Veröffentlicht in der Rubrik News-Ticker am Montag, 07. Mai 2012, 08:54 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

Neuer Milliardensegen für Schäuble & Co

Die neue Steuerschätzung wird nächste Woche bekannt. Bund, Ländern und Gemeinden prophezeit sie zusätzliche Milliarden. Die Steuereinnahmen steigen stetig an, wodurch kleine Entlastungen möglich sind.

MIT Presse http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundeshaushalt-neuer-milliardensegen-fuer-schaeuble-und-co/6589510.html

Veröffentlicht in der Rubrik News-Ticker am Freitag, 04. Mai 2012, 10:32 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

EZB: Wachstum und Fiskalpakt kein Widerspruch

Als Lehre aus der Schuldenkrise hat EZB- Präsident Mario Draghi von der Politik eine Vision für Europa angemahnt. „Wir müssen einen Pfad für den Euro festlegen: Wo wollen wir in zehn Jahren stehen?“

MIT Presse http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/geldpolitik-ezb-wachstum-und-fiskalpakt-kein-widerspruch-11738898.html

Veröffentlicht in der Rubrik News-Ticker am Freitag, 04. Mai 2012, 08:44 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

Deutsche Industrie warnt vor neuen EU-Kapitalregeln

Nach der britischen Blockade kommt auch aus der deutschen Industrie Kritik an den schärferen EU-Kapitalvorschriften für Banken. Der DIHK fürchtet, dass steigende Zinsen den Mittelstand belasten.

MIT Presse http://www.welt.de/wirtschaft/article106258901/Deutsche-Industrie-warnt-vor-neuen-EU-Kapitalregeln.html

Veröffentlicht in der Rubrik News-Ticker am Freitag, 04. Mai 2012, 08:44 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

Basel III vor Abstimmung im Europaparlament: MIT fordert Fairness für KMU

Kreditinstitute müssen künftig mehr Eigenkapital zur Absicherung ihrer Geschäfte vorhalten. Vor der entscheidenden Abstimmung zum „Basel III Paket“ im Wirtschaftsausschuss des Europarlaments schlägt die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) Alarm.

Dr. Josef Schlarmann Die Vorschläge der EU-Kommission könnten eine neue Kreditklemme auslösen. Die MIT beruft sich auf Finanzstudien, wonach die Basel III Vorgaben die Kapitalanforderungen für das Kreditgeschäft im Mittelstand um mindestens 30 % zu hoch angesetzt haben. Derzeit dürften Banken mit 1 Euro haftendem Eigenkapital noch eine Kreditzusage von 12,50 Euro machen, mit Basel III nur noch von 9,50 Euro, kritisiert die Mittelstandsvereinigung. Deutlich steigende Kreditkosten seien so vorprogrammiert.

Mit einem Brandbrief wenden sich die Vorsitzenden der MIT-Europakommission Josef Schlarmann (MIT-Bundesvorsitzender) und Markus Pieper (CDU-Europaabgeordneter) an die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses im Europaparlament und an die deutsche Bundesregierung. Die MIT fordert, bei den neuen Eigenkapitalvorgaben das Risikogewicht von Unternehmenskrediten deutlich zu senken. Außerdem müssten mehr KMU-Kredite dem weniger aufwändigen Mengengeschäft zugeordnet werden. Dies würde Unternehmensfinanzierungen erleichtern und zudem den Kreditinstituten einen Anreiz geben, weniger auf risikoreichere Handelsgeschäfte und mehr auf das traditionelle Kreditgeschäft zu setzen. Die Bindung des Bankensektors zur Realwirtschaft würde wieder enger. Wenn während der Finanzkrise 2/3 der Nettoverluste im Handelsgeschäft anfielen und dies vor allem bei großen systemrelevanten Instituten, sei es jetzt „nicht fair“, das Kreditgeschäft des Mittelstandes zu erschweren. Weder KMU noch regionale Sparkassen oder Volksbanken hätten die Banken- und Finanzkrise verursacht. Sie dürften jetzt nicht verantwortlich gemacht werden für etwas, was die großen Investmentbanken verursacht hätten, sagt der Europaabgeordnete Pieper.

Die MIT fordert zudem eine europäische Umsetzung von Basel III Vorgaben nur wenn sichergestellt ist, dass globale Wettbewerbsverzerrungen insbesondere gegenüber dem US-amerikanischen Finanzsektor vermieden werden können. „Basel III muss im Gleichschritt mit den USA umgesetzt werden oder gar nicht“, sagt Josef Schlarmann. Die MIT begrüßt die Linie des Berichterstatters im Europäischen Parlament, Othmar Karas MdEP, der „die wesentlichen Anliegen“ der MIT aufgreifen würde. Schlarmann fordert auch die Deutsche Bundesregierung auf, die Anliegen des Mittelstandes im Europäischen Rat offensiv zu verhandeln. „Bislang sind keine mittelstandsfreundlichen deutschen Positionen im Rat erkennbar“, kritisiert der MIT-Bundesvorsitzende die mangelnde Unterstützung aus Berlin.

Veröffentlicht in der Rubrik Pressemitteilungen am Donnerstag, 03. Mai 2012, 12:18 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

Sorgen um Kraftwerksbau wachsen

Begleitet von Forderungen nach Hilfen für Gaskraftwerke hat sich Bundeskanzlerin Merkel mit Spitzenvertretern der Energiewirtschaft getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Gestaltung des Strommarkts.

MIT Presse http://www.faz.net/aktuell/politik/energiewende/energiegipfel-sorgen-um-kraftwerksbau-wachsen-11737905.html

Veröffentlicht in der Rubrik News-Ticker am Donnerstag, 03. Mai 2012, 08:46 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

Energiepolitik im Bundeswirtschaftsministerium bündeln

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) spricht sich dafür aus, alle energiepolitischen Kompetenzen und die Ressourcenpolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu bündeln. Dazu erklären Dr. Josef Schlarmann, MIT-Bundesvorsitzender, und Dieter Bischoff, stv. MIT-Bundesvorsitzender und Vorsitzender der Kommission Energie und Umwelt:

Dieter Bischoff „Die Energiepolitik muss institutionell neu gestaltet werden. Wenn die Bundesregierung die Energiewende wirklich ernst meint, muss sie alle energiepolitischen Kompetenzen in einem Haus bündeln. Gegenwärtig versuchen verschiedene Ministerien, Lösungen auf die Fragestellungen der Energiewende zu finden. Außerdem ist es auf Dauer nicht akzeptabel, dass die Bundesregierung bei wichtigen energiepolitischen Sachfragen in Brüssel mit zwei Stimmen spricht. Die institutionelle Zersplitterung der Energiepolitik trägt zur Verzögerung der Umsetzung der Energiewende bei. Nur mit einem „Masterplan Energie“ aus einem Guss kann es gelingen, dass Energieversorgung auch in Zukunft sicher, effizient und bezahlbar ist.

Energiepolitik ist Wirtschaftspolitik. Daher spricht sich die MIT für eine Bündelung der energiepolitischen Kompetenzen unter dem Dach des Bundeswirtschaftsministeriums aus. Im Gegensatz zu SPD und Grünen lehnt die MIT die Schaffung eines eigenen Energieministeriums entschieden ab. Dies würde den Staatsapparat weiter aufblähen und wäre nicht mit der notwendigen Haushaltskonsolidierung vereinbar.

Bereits 2009 – lange vor den Herausforderungen des Atomausstiegs – beschlossen CDU und CSU in ihrem Regierungsprogramm 2009-2013: ‚Die gegenwärtige Aufteilung der energiepolitischen Entscheidungskompetenzen auf unterschiedliche Politikfelder verhindert Energiepolitik aus einem Guss. Um eine größere Planungs- und Finanzierungssicherheit in der Energiepolitik zu erreichen, wollen wir die Kompetenzen innerhalb der Bundesregierung bündeln.‘ Was 2009 richtig war, gilt heute angesichts der ungelösten Fragen durch die Energiewende umso mehr.“

Veröffentlicht in der Rubrik Pressemitteilungen am Mittwoch, 02. Mai 2012, 16:27 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

Weltweite Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau

Die globale Beschäftigungssituation bleibt sehr angespannt. In Europa wird es noch lange dauern, bis sie das Niveau vor der Finanzkrise erreicht. Deutschland bildet eine der wenigen Ausnahmen.

MIT Presse http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/studie-weltweite-arbeitslosigkeit-auf-rekordniveau/6571942.html

Veröffentlicht in der Rubrik News-Ticker am Montag, 30. April 2012, 09:03 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

Kritik an Ukraine wächst vor Fußball-EM

Fünf Wochen vor der Fußball-Europameisterschaft gerät das autoritäre Regime in der Ukraine immer stärker unter Druck. Als erstes Mitglied der Bundesregierung hat sich auch Umweltminister Röttgen offen dagegen ausgesprochen, dass deutsche Politiker die Veranstaltung besuchen. Anderen Politikern reicht selbst diese Maßnahme nicht.

MIT Presse http://www.sueddeutsche.de/politik/kritik-an-ukraine-waechst-vor-fussball-em-erstes-regierungsmitglied-fordert-teilnahmeboykott-1.1345122

Veröffentlicht in der Rubrik News-Ticker am Montag, 30. April 2012, 09:03 Uhr

Originalartikel auf der Website der CDU Mittelstans- und Wirtschaftsvereinigung

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