CDU Vogelsberg

Hessische MIT begrüßt Initiative der Landesregierung zum Energiesparen im Mittelstand

Die Hessische Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung MIT begrüße die Initiative der Hessischen Landesregierung für Energieberatung im Mittelstand „als wichtigen und sinnvollen Beitrag zur Umsetzung der neuen Energiepolitik“ in Hessen.

Wichtiger Baustein der neuen hessischen Energiepolitik sei auch die Energieeinsparung. Hier seien gerade in kleinen und mittleren Betrieben des Mittelstandes noch viele Möglichkeiten gegeben. Die Hessische Landesregierung fördere deshalb die Energieberatung mit 600.000 EURO für die kommenden drei Jahre. Dabei sollen die mittelständischen Betriebe über die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten zum effizienten Energieverbrauch informiert werden 

„Diese Initiative verdient Unterstützung“, erklärte der Landesvorsitzende der Hessischen MIT, Frank Hartmann, in Fulda.

Mit der Energiewende seien viele Fragen verbunden. Gerade Energieeinsparungen führen aber auch zur Kosteneinsparung und damit zu mehr Wettbewerbsfähigkeit. Dies sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze in Hessen.

Deshalb werde der Hessische Mittelstand aufgerufen, die Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

Originalartikel auf der Website der CDU Vogelsberg

Staatsminister Michael Boddenberg: „SPD macht Steuerpolitik gegen Mittelstand und Arbeitnehmer“

Staatsminister Michael Boddenberg, hessischer Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes beim Bund, hat den SPD-geführten Bundesländern eine wahltaktische Blockadehaltung vorgeworfen.

„Der Abbau der sogenannten Kalten Progression ist überfällig. Aber die SPD verweigert den Arbeitnehmern mit geringem Einkommen eine spürbare steuerliche Entlastung mit einem Gesamtvolumen von über 6 Mrd. Euro“, sagte Boddenberg in der Plenardebatte des Bundesrates an diesem Freitag in Berlin.

Der Minister wies darauf hin, dass Lohnerhöhungen für Arbeitnehmer sehr oft durch ein Zusammenspiel von Inflation und Steuertarif faktisch wieder zunichte gemacht würden. Die SPD mache bei ihrer Blockade gegen die Beendigung der Kalten Progression Politik gegen die Interessen der Arbeitnehmer. Das sei für die Hessische Landesregierung völlig inakzeptabel, sagte Boddenberg.

Zuversichtlich zeigte sich Boddenberg zur nötigen Kompensation von Einnahmeausfällen der Länder durch den Bund: „Die im ersten Schritt vom Bund zugesagten 1,2 Milliarden Euro Ausgleichszahlungen im Zuge der Neuverteilung der Umsatzsteuer sind ein erster Schritt, können aber nicht der letzte sein.“

Anhebung der Grundfreibeträge muss noch im laufenden Jahr erfolgen

Der Minister zeigte sich überzeugt, dass das Gesetz nicht völlig scheitern werde, da die Anhebung der Grundfreibeträge noch im laufenden Jahr erfolgen müsse. Er glaube, dass die SPD kein Interesse daran haben könne, sehenden Auges in eine Verfassungswidrigkeit zu laufen. 

Auf klare Ablehnung bei der Hessischen Landesregierung stößt das Vorhaben der SPD-geführten Länder, den Spitzensteuersatz zu erhöhen.

„Damit werden mittelständische Betriebe und allen vorweg das Handwerk bestraft. Gerade die klein- und mittelständischen Unternehmen haben sich in der zurückliegenden Krise erneut als das Rückgrat unserer Volkswirtschaft erwiesen und sie haben auch in schwierigen Zeiten ihre Mitarbeiter gehalten und weiter für Ausbildungsplätze gesorgt“, so der Minister.

Boddenberg wies darauf hin, dass Handwerksbetriebe, die in aller Regel Personengesellschaften sind, schon heute steuerliche Belastungen von nahezu 50 Prozent zu tragen hätten.

„Luft nach oben ist da nicht mehr drin, wenn wir gleichzeitig die Erwartung an die Betriebe haben, zu investieren und Stabilität zu festigen“, so der Minister.

Boddenberg zeigte sich zuversichtlich, dass am Ende im Vermittlungsausschuss Deutschem Bundestag und Bundesrat eine Lösung gefunden werde, da die SPD ihre Position nicht werde durchhalten können.

 

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CDU-Vorstand: Stephan Paule soll Alsfelder Bürgermeisterkandidat werden

ALSFELD Der nächste Bürgermeister von Alsfeld soll nach dem Wunsch des CDU-Vorstandes Stephan Paule heißen. Nach geheimer Abstimmung wurde der 34-jährige Romröder einstimmig der nächsten Mitgliederversammlung der CDU Alsfeld zur Nominierung vorgeschlagen. Stephan Paule ist als Regierungsoberrat im Hessischen Kultusministerium in Wiesbaden tätig. Er ist Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes und der CDU/FWG-Stadtverordnetenfraktion in seiner Heimatstadt Romrod. Paule gehört dem Vogelsberger Kreistag als bildungspolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion an. Er ist einer der stellvertreten Kreisvorsitzenden der CDU Vogelsberg und Kreispressesprecher der Jungen Union. Die Alsfelder Bürgermeisterwahl wird voraussichtlich zwischen März und Juni 2013 stattfinden.

Alsfelds CDU-Vorsitzender Bernhardt Schmidt und Fraktionsvorsitzender Berthold Rinner freuten sich darüber, dass es mit Stephan Paule gelungen sei „einen jungen Bewerber aus der Region, der alle erforderlichen beruflichen und kommunalpolitischen Erfahrungen“ mitbringe, als Kandidaten für Alsfeld gewonnen zu haben. Gleichzeitig sicherten sie dem Bewerber die volle Unterstützung von Partei und Fraktion im anstehenden Wahlkampf zu.

Stephan Paule dankte dem Vorstand und der Fraktion für den großen Vertrauensvorschuss für seine Bewerbung. „Von dem sehr guten Abstimmungsergebnis fühle ich mich sehr geehrt und hoffe, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen in den kommenden Monaten rechtfertigen kann,“ sagte Paule. Er sei sich sehr bewusst, was es bedeute, in der größten Stadt des Vogelsbergkreises das Amt des Bürgermeisters anzustreben. Ein Kandidat für dieses Amt müsse in den wesentlichen Aufgabenbereichen eines Bürgermeisters punkten können:

Zunächst gehe es um die fachlichen und inhaltlichen Voraussetzungen, um das Amt des Verwaltungschefs einer Stadt anzustreben. „Diese bringe ich durch meine kommunalpolitische Erfahrung und insbesondere durch meine Tätigkeit als Beamter im Hessischen Kultusministerium mit,“ sagte Paule. Hierzu gehört natürlich auch die persönliche und berufliche Belastbarkeit, sich zu jeder Zeit für die Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetzen zu können.

Zugleich sei ein Bürgermeister-Kandidat stets auch eine politische Figur. Mit den in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien müsse um den besten Weg für das Wohl der Stadt gerungen werden. Dies sei, schon aus parteipolitischen Gründen, nicht immer einfach. Stephan Paule betonte, dass er aus Romrod gute Erfahrungen hinsichtlich einer sachorientierten Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg mitbringen könne. Bei Meinungsverschiedenheiten sei es ihm wichtig, dass Diskussionen „in der Sache hart, aber im Umgang fair“ ausgetragen werden.

 

Gerade für ihn als Romröder, also als direkter Nachbar Alsfelds, sei es deutlich erkennbar, welch große Bedeutung das politische, kulturelle und wirtschaftliche Wohlergehen Alsfelds für die ganze Region des östlichen Mittelhessen habe, so Paule. Mit vollem Ehrgeiz und mit ganzer Kraft wolle er sich deshalb dafür einsetzen, Alsfeld als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum und als lebenswerte Stadt weiter voranzubringen.

„Von meiner politischen Heimat und meinen politischen Grundüberzeugungen her bin ich Christdemokrat, das gehört zu meiner politischen Identität und deshalb bewerbe ich mich um eine Nominierung auf dem CDU-Ticket,“ betonte Paule. „Gleichzeitig möchte ich auch um Unterstützung der anderen politischen Kräfte in der Alsfelder Stadtverordnetenversammlung werben, daher nehme ich die bereits vorliegenden Gesprächsangebote von UWA und FDP gerne an.“

Die nächste große Herausforderung an den Kandidaten sei die Erarbeitung eines persönlichen und inhaltlichen Wahlkampf-Konzeptes. Dazu gehöre auch das Sich-Bekanntmachen in Alsfeld und seinen Stadtteilen und die offizielle Nominierung durch eine CDU-Mitgliederversammlung, erklärte Paule abschließend.

 

 

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Rentengerechtigkeit für Mütter!

Rentengerechtigkeit für Mütter!

„Die Entgeltlücke von 23 Prozent zwischen den Einkommen von Frauen und Männern setzt sich als Rentenlücke für Frauen fort. Nicht nur bei der Alterssicherung von Frauen besteht großer Nachholbedarf. Derzeit liegt der Gender Pension Gap in Deutschland bei 59,6 Prozent. Das heißt, in Deutschland beziehen Frauen im Durchschnitt um 59,6 Prozent geringere eigene Alterseinkommen als Männer. Die Gründe dafür liegen in den weiblichen Rentenbiografien“, erklärt Stefanie Planz, Vorsitzende der Frauen Union Vogelsberg, anlässlich des Muttertages.

Ältere Mütter waren in geringerem Umfang erwerbstätig als heute. Ihnen fehlten die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als ihre Kinder klein waren, gab es keinen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, kein Elterngeld, keine dreijährige Erziehungszeit mit Rückkehrgarantie, keine Hortbetreuung und keine Ganztagsschulen. In dieser Situation entschieden sich viele Mütter für eine längere berufliche Unterbrechungszeit zur Erziehung ihrer Kinder.

„Mit ihrer Entscheidung für Kinder haben diese älteren Mütter einen wesentlichen Beitrag für unsere umlagefinanzierte Rentenversicherung geleistet. Lebensleistung bedeutet nicht nur Erwerbsarbeit sondern auch Erziehung der Kinder. Mütter verdienen nicht nur am Muttertag Anerkennung für diese Leistung. Sie haben auch Gerechtigkeit in der Rente verdient“, betont die Vorsitzende.

„Die Frauen Union der CDU fordert daher die Anrechnung von weiteren zwei Entgeltpunkten für künftige Rentnerinnen bzw. Rentner für Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder“, so Planz, Vorsitzende der Frauen Union.

Das ist eine Zukunftsinvestition. Denn Altersarmut von Frauen kann so ursachengerecht und gezielt bekämpft werden. Die Abhängigkeit künftiger Rentnerinnen von staatlicher Unterstützung wird geringer.

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Bahnhaltepunkte Wallenrod und Renzendorf müssen erneut thematisiert werden

Geht es nach der CDU des Vogelsbergkreises soll der Kreisausschuss in der nächsten Sitzung des Kreistages am 12. Mai beauftragt werden, sich mit den zuständigen Stellen für eine Wiederaufnahme und Integration  der Bahnhaltepunkte Wallenrod und Renzendorf in die bestehende Vogelsbergbahn Gießen-Fulda (Linie 35) zum Fahrbahnwechsel 2012/2013 einzusetzen.  Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans Heuser hierzu erklärte, sei mit dem Fahrbahnwechsel 2012 durch die Hess. Landesbahn ein neues Betriebskonzept auf der Vogelsbergbahn umgesetzt worden, welches keine Bedienung der bisherigen Bahnhaltepunkte in Lauterbach-Wallenrod und Schwalmtal-Renzendorf mehr vorsehe.

Dieses neue Betriebskonzept mit einem stündlichen Zugangebot sei gemeinsamer politischer Wille aller Streckenanlieger gewesen, wobei Heuser auch erwähnte, dass der damalige zuständige Verkehrsdezernent der Stadt Lauterbach, Stadtrat Zielinski von den Grünen und heutiger Kreisbeigeordneter, der Schließung der Bahnhaltepunkte Wallenrod und Renzendorf zugestimmt habe.

Nachdem in den letzten Wochen massiver Protest aus der Bürgerschaft aus Wallenrod laut wurde, will die CDU diese Initiative starten, um durch eine übersichtliche und unkomplizierte ÖPNV-Anbindung der Dörfer den Schülern, Studenten, Berufspendlern und Senioren das Leben in der Region zu erleichtern und die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes zu stärken. Neue Ideen braucht das Land um gerade die Sicherstellung des ÖPNV-Angebotes in der Fläche zu gewährleisten. Deshalb müssten die betroffenen Verkehrsverbünde VGO und RMV sowie der ZOV dieses Thema erneut aufgreifen, so stellvertretender Kreistagsvorsitzender und CDU-Kreisvorsitzender Ulrich Künz.

 

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Selbstbewusst und kämpferisch präsentierte sich die Partei auf ihrem Kreisparteitag in Lauterbach

Zu Beginn des Parteitags überreichte zunächst Dr. Hans Heuser ein Geschenk an Künz, der seit 35 Jahren Bürgermeister in Kirtorf ist – das ist landesweit einzigartig und spricht für seine Qualitäten. Im Tätigkeitsbericht erinnerte Künz an die Kommunalwahl, aus der die CDU mit 35,1 % als stärkste Partei hervorgegangen sind.
Mit Blick auf die Bundespolitik lobte er die sparsame Politik von schwarz-gelb. Man müsse die ewige Schuldenspirale durchbrechen, vom Bund bis zur kommunalen Ebene. Eine historische Chance habe der Kreis durch den Schutzschirm, allerdings setze die neue Koalition auf teure Lieblingsprojekte der Grünen.

Gegen den Bevölkerungsrückgang im ländlichen Raum hofft Künz auf innovative Ideen. Kostengünstige lokale Abwassersysteme und kleinere Schulen seien da wichtig. Bei der Vogelsbergbahn solle die Schließung der Bahnhöfe Wallenrod und Renzendorf überprüft werden. Bei der Finanzausstattung der Kommunen sei das Land auf einem guten Weg, dafür setze sich Landtagsabgeordneter Kurt Wiegel sehr ein. „Wo wir regieren, läuft es besser,“ so Künz. Kampfkraft und Ideen sind für die politische Arbeit unentbehrlich.

André Heil aus Freiensteinau sorgt sich um den Bau von mind. 850 Windkraftanlagen im Kreis, der zum „Bauernopfer für das ganze Land“ wird.
Dr. Hans Heuser berichtete aus dem Kreistag, dass man nach 20 Jahren wieder in der Opposition sei. In den vergangenen zwölf Jahren habe der Kreis sehr viel in Schulen investiert. Die Atemschutzstrecke sei renoviert worden, der Kreis hat die Betreuung der Langzeitarbeitslosen übernommen, die Arbeitslosigkeit liege auf einem sehr niedrigen Stand. Aber Erfolge würden wenig gewürdigt, Probleme hingegen stark beachtet.

Mischak betonte, die CDU habe eine Mannschaft im Vogelsberg zu bieten, nicht eine "One-Man-Show" wie die SPD. Rosemarie Müller verwies darauf, dass die Lebensqualität der Menschen erhalten werden muss, denn sie entscheidet über das „Kommen und Gehen“. Bernhard Schmidt berichtete, dass er versuche, im Magistrat die Negativentwicklung der Stadt Alsfeld zu beenden. Schriftführer Michael Ruhl und Schatzmeister Rey wurden ohne Gegenkandidat wiedergewählt.

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Helge Braun betonte, dass es dem Vogelsbergkreis vergleichsweise gut gehe. Das sei ein Resultat der guten Arbeit der CDU-geführten Koalition. Da hätten einige Menschen viel Herzblut in die politische Arbeit gesteckt. Zur Bundespolitik sagte Braun, dass es dem Land gut gehe, wenn Christdemokraten in der Verantwortung stehen. In der Finanzkrise und der Europapolitik zeige die CDU Stabilität. Die Arbeitslosenquote sei auf einem historischen Tiefstand, das sei Ergebnis der stabilen Politik durch die CDU. Er wandte sich gegen den »finanzpolitischen Blindgänger« Thorsten Schäfer-Gümbel, der einen Spitzensteuersatz von 60% fordere. Der Höhenflug der Piraten werde nicht andauern, schon weil die Piraten nicht die Arbeit anderer Menschen respektieren, wenn alles kostenlos im Internet stehen soll.

Die CDU im Vogelsbergkreis hat gewählt:
Die 85 Delegierten wählten den Vorstand neu.

Ulrich Künz erhielt 71 von 85 Stimmen.
Stellvertreter sind:
Dr. Jens Mischak (77), Rosemarie Müller (75), Bernhard Schmidt (60), Stephan Paule (62).

Zu Beisitzern wurden gewählt:
Dieter Boss, Schwalmtal (65) – Helmut Freudenreich, Schlitz (66)  – Jens Heddrich, Grebenau (70)  Dr. Hans Heuser, Mücke (64)  -  Hiltrud Kalbfleisch, Lautertal (75) – Franz-Josef Kreuter, Antrifttal (60) – Norman Möller, Ulrichstein (57) – Jürgen Schleich, Grebenhain (56) – Anita Schlorke, Alsfeld (62) – Annerose Seipp, Homberg (72) – Barbara Steffani-Velden, Schotten (51) – Kurt Wiegel, Lauterbach (74)

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Altenpfleger-Ausbildung ist wichtiges Zukunftsthema

Vogelsbergkreis. Dass die Qualität der Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern ein ganz wichtiges Thema ist, war den Mitgliedern der CDU-Kreistagsfraktion Vogelsberg schon länger bekannt, bei einem Besuch in der Altenpflegeschule und Gespräch mit deren Leiterin Monika Luh erfuhren die Kommunalpolitiker viele Details, hörten von Problemen, die sie bisher nicht kannten und konnten sich so einen persönlichen Eindruck verschaffen. Wie Fraktionsvorsitzender Dr. Hans Heuser bei Eröffnung der Sitzung mitteilte, sei es höchste Zeit dieses Fachgespräch endlich zu führen.

In einem einführenden Vortrag führte Schulleiterin Monika Luh aus, dass die Altenpflegeschule vor 30 Jahren gegründet worden sei. Finanziert werde sie vom Land Hessen, für jeden Schüler/jede Schülerin zahle das Land ein Schulgeld von 347,00 Euro pro Monat. Mit diesem Budget müsse die Schule alles finanzieren und daher sehr scharf rechnen, um über die Runden zu kommen. Derzeit gebe es vier Kurse von Altenpflegehelfer(innen) mit je 24 Teilnehmern und 1 Kurs mit Altenpfleghelfer(innen), sowie ein Qualifikationskurs zum Pflegefachhelfer in der Gerontopsychiatrie. Ein Kurs der Altenpfleger(innen) besteht ausschließlich aus Umschülern, wodurch Kostenträger die Agentur für Arbeit und die Kreisvermittlungsagentur des Vogelsbergkreises sind.  Der Unterricht werde gehalten von drei festangestellten Lehrkräften und mehreren externen Lehrern. Am Ende eines drei-jährigen Lehrganges stehe die staatliche Prüfung, die aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil bestehe.

Die CDU-Kommunalpolitiker erfuhren weiter, dass die Schule zertifiziert ist, was mittlerweile zu einem wichtigen Markenzeichen geworden sei.  Das Einzugsgebiet der Lehrgangsteilnehmer erstrecke sich von Bad Orb (Main-Kinzig-Kreis) bis in den Lahn-Dill-Kreis. Ein Drittel der Kursteilnehmer seien Männer und zwei Drittel Frauen. Bedingt durch den Geburtenrückgang der 1980-er und vor allem der 1990-er Jahre sei in den letzten Jahren ein leichter Rückgang der Bewerber festzustellen. Die Abbrecher-Quote sei mit ca. drei Prozent seit Jahren konstant niedrig. Wer diese Ausbildung erfolgreich absolviert habe, könne sicher sein einen Arbeitsplatz zu finden, denn nicht nur im Vogelsbergkreis, sondern hessenweit gebe es einen Fachkräftemangel bzgl. ausgebildeter Altenpfleger. 

Am Ende des interessanten Gesprächs war man sich einig, dass die Altenpflegeschule einen herausragenden Stellenwert habe und als positiver Standortfaktor anzusehen sei. Bzgl. des Wunsches der Schulleitung auf eine Anhebung des Zuschussbetrages pro Schüler durch das Land Hessen konnten die Kreispolitiker natürlich keine Zusagen machen, denn darüber werde auf Landesebene entschieden. Die CDU-Kommunalpolitiker sagten aber zu,   sich aktiv  für den Fortbestand der Altenpflegeschule einzusetzen. Die schon länger tätigen Kreistagsabgeordneten konnten sich erinnern, dass der Vogelsbergkreis in den ersten Jahren des Bestehens der Schule ebenfalls einen Zuschuss zu den laufenden Kosten gegeben habe. Dieser sei in den 1990-er Jahren eingestellt worden, wobei die Gründe jetzt kurzfristig nicht zu klären waren. Erforderlichenfalls- so die CDU-Politiker –werde man sich für einen Kreiszuschuss stark machen.

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Kirtorfer Burschenschaft räumt beim JU-Osterkegeln kräftig ab

KIRTORF/VOGELSBERGKREIS (..) In gleich allen Wertungen konnte sich die Kirmesburschenschaft Kirtorf beim traditionellen Osterkegeln der Jungen Union Vogelsberg durchsetzen. Sogar den Pudelkönig stellte die Mannschaft am Ende aus ihren Reihen.
Besonders erfreulich war die Teilnehmerzahl, die am JU-Osterkegeln, das traditionell am Ostermontag stattfindet, teilnahm. Insgesamt 26 Kegler fanden sich in diesem Jahr in der Gleentalhalle in Kirtorf ein. Und so war es natürlich ein Heimspiel für die örtliche Junge Union, aber auch für die Kirmesburschenschaft, die diesen Vorteil geschickt für sich zu nutzen wussten.

Der Wettkampf besteht insgesamt aus vier Spielen. Zunächst wurden von jedem Kegler fünf Würfe „in die Vollen“ gemacht. Anschließend wird hohe und niedrige Hausnummer gespielt, um am Ende noch einmal mit drei Würfen „abzuräumen“. Für jedes Spiel werden Siegpunkte für jeden einzelnen Spieler ermittelt und addiert. Die besten drei Kegler einer Mannschaft bilden dann die Mannschaftswertung.
Knapp ging dann auch bei der Einzelwertung zu. Dabei setzte sich Sophia Wolf von der Mannschaft Burschenschaft Kirtorf mit 85 Siegpunkten gegen Alex Leitner (81 Punkte, JU Kirtorf II) und Marc Schmittdiel (77 Punkte, JU Kirtorf II) durch. Auch bei der Mannschaftswertung hatte die Burschenschaft Kirtorf die Nase vorn und verwies mit 229 Punkten die JU Kirtorf II (215 Punkte) und die gemeinsame Mannschaft der JU Lauterbach und JU Grebenau (202 Punkte) auf die Plätze. Etwas abgeschlagen rangierten die JU Kirtorf I (187 Punkte) und die JU Herbstein (143 Punkte) auf den Plätzen vier und fünf.
Spannend wurde es noch bei der Verleihung des Titels „Pudelkönig“. Hier lag am Ende des Abends Michael Ruhl (JU Herbstein) und Aaron Liehr (Burschenschaft Kirtorf) mit je 7 geworfenen Pudeln vorne, so dass ein Stechen entscheiden musste. Bei drei Würfen „in die Vollen“ sollte derjenige zum „Pudelkönig“ des Abends werden, der weniger Kegel umwirft. Hier hatte Michael Ruhl, der auch den Wettkampf leitete, etwas mehr Glück, so dass mit Aaron Liehr auch der dritte Titel des Abends an die Mannschaft der Burschenschaft Kirtorf ging, die damit ihren „Hattrick“ komplettierte.
Im Anschluss an den Wettkampf saß man noch in gemütlicher Runde zusammen und den Abend gemeinsam ausklingen.

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Frühjahrsaufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist Erfolg des örtlichen Mittelstandes

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist in diesem Frühjahr auf den niedrigsten Stand seit dem Jahre 1992 gesunken.
Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben weiter zugenommen und liegen deutlich über den Vorjahresniveau.

Diese bundesweiten Zahlen werden bestätigt durch die örtlichen Zahlen im Vogelsbergkreis. Hier sehe die Situation auf dem Arbeitsmarkt sehr gut aus. Es gebe eine Arbeitslosenquote von nur noch 5,3 %.
Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Peter Popplow  sieht diese Zahlen als Beweis eines funktionierenden Mittelstandes vor Ort.

Es seien nicht die Großunternehmen, die die Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Auch sei die Politik nur eingeschränkt dafür verantwortlich. Die Politik könne nur die Rahmenbedingungen beeinflussen.
In erster Linie seien es die mittelständischen Betriebe, die Handwerker, Gewerbetreiben und Selbständigen im Vogelsbergkreis, der die Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort zur Verfügung stellen.

Leider werde in der öffentlichen Diskussion immer nur negativ über Kündigungen diskutiert. Wenn umgekehrt der örtliche Mittelstand Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stelle, werde dies als selbstverständlich empfunden.
Die MIT Vogelsbergkreis danke aus diesem Grund einmal ausdrücklich den vielen mittelständischen Betrieben. Aus diesem Grund werde die öffentliche Hand aufgefordert, Ausschreibungen so vorzunehmen, dass der örtliche Mittelstand hiervon profitiere. Dies sichere die Arbeitsplätze vor Ort, erklärte Peter Popplow.

 

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Staatssekretärin Petra Müller-Klepper würdigt herausragenden Einsatz für das Gemeinwesen

Ewald Hofmann aus Schwalmtal wurde für sein jahrzehntelanges Engagement für das Gemeinwohl mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ehrung wurde durch Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, vorgenommen. „Ewald Hofmann ist ein Vorbild an Einsatzbereitschaft, Fleiß und Einfallsreichtum. Unter großem persönlichen Einsatz hat er sich über viele Jahre hinweg im Bereich der Gesundheitspolitik und -förderung mit einem hohen Maße an Gemeinsinn, Sachkenntnis und Tatkraft für die Gemeinschaft eingesetzt“, so die Staatssekretärin.

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