
CDU fordert effiziente Vorschläge statt weitere Ansätze zur Bürokratisierung
Für die Sitzung des Rates am 15. Mai 2012 hat die CDU-Fraktion einen Änderungsantrag zur Beschleunigung der städtischen Bauprojekte und Vergabeprozesse gestellt. „Die von Stadtdirektor Guido Kahlen vorgelegte ‚Beschleunigungsvorlage’ verdient nicht ihren Namen und erfüllt in keiner Weise die Erwartungen an modernes Verwaltungshandeln“, kritisiert Winrich Granitzka, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Er führt aus: „Statt Verfahren zu straffen, Kompetenzen und damit Eigenverantwortung zu stärken und somit für schnelle, einfache und transparente Entscheidungen zu sorgen, wirken die Vorschläge wie ein weiterer Ansatz zur Bürokratisierung.“
Birgit Gordes, CDU-Ratsmitglied und Vorsitzende des Bauausschusses, nennt die wesentlichen Forderungen der CDU-Fraktion: „Die Beteiligung der politischen Gremien muss auf das notwendige Maß reduziert werden. Durch die dauerhafte Anhebung und Vereinheitlichung von Wertgrenzen und die Konzentration von Entscheidungskompetenzen muss auch der Verwaltungsaufwand deutlich herabgesetzt werden. Vor allem aber muss das Personal in der Fachverwaltung von unnötigen Aufgaben entlastet und darauf geachtet werden, benötigte Personalressourcen langfristig adäquat aufzubauen.“
Die CDU-Fraktion fordert zudem, die Landesregierung solle die im Zusammenhang mit dem Konjunkturpaket II eingeführten Verfahrenserleichterungen aufrecht erhalten und die heraufgesetzten Wertgrenzen für die Wahl der Vergabeart dauerhaft einführen.
„Der Rat hat es in der Hand, dafür zu sorgen, dass viele Bauvorhaben in unserer Stadt deutlich an Fahrt gewinnen“, erklärt Gordes und ergänzt: „Dadurch lässt sich auch eine Menge Geld sparen. Das sind gewichtige Argumente für eine breite politische Unterstützung unseres Änderungsantrags!“
gez. Stefan Götz
Fraktionsgeschäftsführer
Foto: Ratsmitglied Birgit Gordes
Originalartikel auf der Website der CDU Köln