
(Grebenau) Zur gemeinsamen Klausur von Fraktion und Vorstand der CDU Grebenau bezüglich des Haushaltsentwurfs 2012, konnten der Fraktionsvorsitzende Jens Heddrich sowie der Stadtverbandsvorsitzende Gerd-Dieter Kaiser zahlreiche Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen.
Der Magistratsentwurf des Haushalts 2012 beinhaltet sehr beunruhigende Entwicklungen. Die Belastungsschraube im Gründchen dreht sich immer weiter. Nun sollen die Steuern für die Gewerbetreibenden, um unglaubliche 30 Prozentpunkte nach oben gesetzt werden. Zu Anfang des Jahres wurden die Bürgerinnen und Bürger mit einer ungeahnten Welle der Gebührenerhöhung von dreißig Prozent überrollt, nun sind die Gewerbetreibenden an der Reihe.
„Die noch im Gründchen gebliebenen Betriebe sollen nun auch noch dafür zahlen, dass Sie versuchen, Arbeitsplätze in einem strukturschwachen Gebiet zur Verfügung stellen. Vielmehr wäre es notwendig, den hier ansässigen Unternehmen Sicherheit zu geben, Unterstützung zu gewährleisten und als Partner zur Verfügung zu stehen“, so Jens Heddrich.
Neben dem Haushaltsentwurf standen auch weitere aktuelle Themen wie die Dorferneuerung in Wallersdorf, den Ausbau der Ortsdurchfahrten, der Hochwasserschutz in Bieben und die Familien- und Seniorenförderung auf der Tagesordnung.
Die CDU Fraktion ging auf die Ideenlosigkeit der Mehrheitsfraktionen ein. SPD, GL und FW haben dies im vergangenen Jahr bereits mehrfach bewiesen. Bei der SPD ist seit langem die Konzeptlosigkeit bekannt, aber dass die neue GL um ihren Vorsitzenden Klaus Krug, all ihre gemachten Wahlversprechen nach einem Jahr vergessen hat, überrascht doch sehr. Hier wird momentan Politik gegen die Menschen im Gründchen gemacht. Völlig überzogene Steuer- und Gebührenerhöhungen belegen dies deutlich. Ein derart negatives Verhalten der derzeitigen Verantwortungsträger gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern, wird negative Auswirkungen in die Zukunft haben.
Der Stadtverbandsvorsitzender Gerd-Dieter Kaiser kommentierte die Beratungsergebnisse: „Einmal mehr haben wir einen Haushaltsentwurf vorgelegt bekommen, der nicht einen einzigen Cent einspart, sondern wiederum mehr Ausgaben ausweist als im Jahr zuvor. SPD, GL und FW führen ihre Handlungsweise ad absurdum. Sie erhöhen die Gebühren, was zu völlig unnötigen Belastungen führt und geben im gleichen Atemzug wiederum mehr Geld aus. Die 30-prozentige Gebührenerhöhung zu Beginn des Jahres 2012, ist bei weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die nächste Steuererhöhung planen SPD, GL und FW bei der Gewerbesteuer. Diese soll um 30 Prozentpunkte erhöht werden, wie dem Haushaltsentwurf zu entnehmen ist. Dann dürften es die Verantwortlichen endgültig geschafft haben, die Infrastruktur des Gründchens auf das Niveau der 50er Jahre zurück zu fahren. Denn wer wird unter diesen Umständen noch bereit sein, sich hier niederzulassen oder womöglich zu investieren? Egal ob Bürger, Gewerbe oder Industrie, unsere Stadt zu ruinieren scheint das erklärte Ziel der jetzigen Verantwortungsträger im Gründchen zu sein.“
Originalartikel auf der Website der CDU Vogelsberg