
ALSFELD Der nächste Bürgermeister von Alsfeld soll nach dem Wunsch des CDU-Vorstandes Stephan Paule heißen. Nach geheimer Abstimmung wurde der 34-jährige Romröder einstimmig der nächsten Mitgliederversammlung der CDU Alsfeld zur Nominierung vorgeschlagen. Stephan Paule ist als Regierungsoberrat im Hessischen Kultusministerium in Wiesbaden tätig. Er ist Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes und der CDU/FWG-Stadtverordnetenfraktion in seiner Heimatstadt Romrod. Paule gehört dem Vogelsberger Kreistag als bildungspolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion an. Er ist einer der stellvertreten Kreisvorsitzenden der CDU Vogelsberg und Kreispressesprecher der Jungen Union. Die Alsfelder Bürgermeisterwahl wird voraussichtlich zwischen März und Juni 2013 stattfinden.
Alsfelds CDU-Vorsitzender Bernhardt Schmidt und Fraktionsvorsitzender Berthold Rinner freuten sich darüber, dass es mit Stephan Paule gelungen sei „einen jungen Bewerber aus der Region, der alle erforderlichen beruflichen und kommunalpolitischen Erfahrungen“ mitbringe, als Kandidaten für Alsfeld gewonnen zu haben. Gleichzeitig sicherten sie dem Bewerber die volle Unterstützung von Partei und Fraktion im anstehenden Wahlkampf zu.
Stephan Paule dankte dem Vorstand und der Fraktion für den großen Vertrauensvorschuss für seine Bewerbung. „Von dem sehr guten Abstimmungsergebnis fühle ich mich sehr geehrt und hoffe, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen in den kommenden Monaten rechtfertigen kann,“ sagte Paule. Er sei sich sehr bewusst, was es bedeute, in der größten Stadt des Vogelsbergkreises das Amt des Bürgermeisters anzustreben. Ein Kandidat für dieses Amt müsse in den wesentlichen Aufgabenbereichen eines Bürgermeisters punkten können:
Zunächst gehe es um die fachlichen und inhaltlichen Voraussetzungen, um das Amt des Verwaltungschefs einer Stadt anzustreben. „Diese bringe ich durch meine kommunalpolitische Erfahrung und insbesondere durch meine Tätigkeit als Beamter im Hessischen Kultusministerium mit,“ sagte Paule. Hierzu gehört natürlich auch die persönliche und berufliche Belastbarkeit, sich zu jeder Zeit für die Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetzen zu können.
Zugleich sei ein Bürgermeister-Kandidat stets auch eine politische Figur. Mit den in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien müsse um den besten Weg für das Wohl der Stadt gerungen werden. Dies sei, schon aus parteipolitischen Gründen, nicht immer einfach. Stephan Paule betonte, dass er aus Romrod gute Erfahrungen hinsichtlich einer sachorientierten Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg mitbringen könne. Bei Meinungsverschiedenheiten sei es ihm wichtig, dass Diskussionen „in der Sache hart, aber im Umgang fair“ ausgetragen werden.
Gerade für ihn als Romröder, also als direkter Nachbar Alsfelds, sei es deutlich erkennbar, welch große Bedeutung das politische, kulturelle und wirtschaftliche Wohlergehen Alsfelds für die ganze Region des östlichen Mittelhessen habe, so Paule. Mit vollem Ehrgeiz und mit ganzer Kraft wolle er sich deshalb dafür einsetzen, Alsfeld als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum und als lebenswerte Stadt weiter voranzubringen.
„Von meiner politischen Heimat und meinen politischen Grundüberzeugungen her bin ich Christdemokrat, das gehört zu meiner politischen Identität und deshalb bewerbe ich mich um eine Nominierung auf dem CDU-Ticket,“ betonte Paule. „Gleichzeitig möchte ich auch um Unterstützung der anderen politischen Kräfte in der Alsfelder Stadtverordnetenversammlung werben, daher nehme ich die bereits vorliegenden Gesprächsangebote von UWA und FDP gerne an.“
Die nächste große Herausforderung an den Kandidaten sei die Erarbeitung eines persönlichen und inhaltlichen Wahlkampf-Konzeptes. Dazu gehöre auch das Sich-Bekanntmachen in Alsfeld und seinen Stadtteilen und die offizielle Nominierung durch eine CDU-Mitgliederversammlung, erklärte Paule abschließend.
Originalartikel auf der Website der CDU Vogelsberg